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Der 1. Mai in Minden

Gewerkschafter unter sich – betitelte das Mindener Tageblatt am 2. Mai seinen Bericht über die Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Minden. Genauso ist es – zur Maikundgebung und der vorausgehenden Demonstration trafen sich Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter.

Kolleginnen und Kollegen, die den „Tag der Arbeit“ nutzten, und öffentlich einzutreten für faire Arbeitsbedingungen und Renten, die zum Leben reichen. Natürlich, wie immer hätten es etwas mehr sein können. Die Polizei sprach von etwa 350 bis 400 Teilnehmern. Das passt schon. Und richtig, es waren einige sozialdemokratische Politiker anwesend und andere Politiker eher nicht. Wer den Gewerkschaften nicht gesonnen ist, geht nun einmal am 1. Mai woanders hin. Ja, die Maikundgebung hat Tradition in Minden, das ist gut so und soll so bleiben. Zur Tradition gehört auch, dass am Tag der Arbeit Reden zur Lage im Lande gehalten werden.

Hermann Janßen, verdi-Bezirksgeschäftsführer, begrüßte die Kundgebungsteilnehmer/innen und freute sich, die Eröffnung des neuen Mindener Gewerkschaftshauses am Brückenkopf Nr. 2 für den Herbst ankündigen zu können. Christine Behle vom verdi-Bundesvorstand hielt in diesem Jahr die Mairede. Ihre Themen waren die soziale Gerechtigkeit und hier insbesondere die Sicherung des Rentenniveaus. „Wer als Facharbeiter heute 2500 Euro brutto verdient, muss jetzt schon mindestens 34 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, jum im Alter nicht bei der Grundsicherung zu landen“, so Behle.Für tolle Musik sorgte die Jazzband „Sazerac Swingers“. Und ja – die Bratwurst war wirklich gut, und deshalb auch zum Ende der Veranstaltung ausverkauft.