Impressum | Kontakt | RSS | Login
  • Facebook

Die Beschäftigtenbefragung

Sicherheit und gute Perspektiven in der digitalen Arbeitswelt, aber auch mehr Gerechtigkeit bei den Krankenkassenbeiträgen und sichere Renten. Das sind die wesentlichen Forderungen der Beschäftigten im Mühlenkreis Minden-Lübbecke an die Politik. Zu diesem Ergebnis kommt die bislang größte Beschäftigtenbefragung der IG Metall, an der sich im heimischen Raum mehr als 2400 Beschäftigte beteiligt haben.

 
Viele Mitglieder der IG Metall gaben ihr Votum ab, aber auch sehr viele Nichtmitglieder. "Dies zeigt uns: Die Beschäftigten wollen mit ihren Wünschen, Sorgen und Forderungen gehört werden“, so Lutz Schäffer, Geschäftsführer der IG Metall Minden. »Sie trauen uns als IG Metall eine Menge zu. Und wer im September gewählt werden will, kommt an den Ergebnissen unserer Befragung nicht vorbei«, so Schäffer weiter. 90 Prozent der Befragten in Minden-Lübbecke wollen Sicherheit und berufliche Perspektive in der Industrie 4.0. Und sie wollen den Weg dorthin mitgestalten – wie es die IG Metall schon seit Jahren tut.


92 Prozent erwarten von der Politik mehr Schutz von Tarifverträgen. »Nur Tarifverträge garantieren eine faire und verlässliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Fehlt Tarifbindung, droht Lohndumping«, so Lutz Schäffer. 95 Prozent der Befragten sagen, es muss Schluss sein damit, dass die Arbeitnehmer höhere Beiträge zur Krankenversicherung zahlen als die Arbeitgeber. Weiter fordern die Beschäftigten ein höheres Rentenniveau (83 Prozent) und eine Verpflichtung der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung.


Die Beschäftigtenbefragung ist mit einer Spende an ein soziales Projekt in der Region verbunden. Einen Euro für jede Stimme, also etwa 2400 Euro erhält auf Beschluss des Ortsvorstands die »Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden e.V.«

Und hier können Sie das Ergebnis der Beschäftigtenbefragung in der Geschäftsstelle Minden als Power-Point-Präsentation herunterladen.