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Mehr Geld und Zeit für Bildung

 

 

Am Dienstag, dem 3. Februar 2015 hatte die IG Metall Minden in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreiks aufgerufen. 700 Beschäftigte waren dem Aufruf gefolgt, knapp 500 Kolleginnen und Kollegen waren zur Kundgebung nach Minden gekommen, um für mehr Geld, bessere Altersteilzeit und mehr Zeit für Bildung zu demonstrieren. Lutz Schäffer, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Minden und die DGB-Regionsvorsitzende Astrid Bartols begrüßten die Warnstreikenden. Hauptredner der Kundgebung war Richard Rohnert, Tarifsekretär der IG Metall Bezirksleitung NRW. Er erläuterte die Forderungen der IG Metall und stellte fest, dass "wir früher von der Arbeit müde waren. Heute sind wir kaputt". Und "wir wollen nicht kaputt in die Rente stolpern, sondern noch etwas vom Leben haben", so Rohnert. Neben Bildung und Qualifizierung und einer Sicherung der Altersteilzeit hatte die IG Metall 5,5 mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung gefordert. Zuletzt boten die Arbeitgeber 2,2 Prozent mehr Geld. Dieses "Angebot" bezeichnete Lutz Schäffer als "nen Appel und ´nen Ei".

Von Battenfeld und KBA Kammann in Bad Oeynhausen, Bernstein und Grohe in Porta Westfalica und Hille-Hartum sowie IMA-Klessmann waren die Kolleginnen und Kollegen per Bus nach Minden gekommen. Von Kanzlers Weide zog dann ein Demonstrationszug zum Johanniskirchhof, um sich dort mit den Warnstreikenden von ABB und Wago in Minden zu treffen. 

Bilder vom Warnstreik gibt es bei unserer Bildergalerie.